Lipus Family

auf dem Weg zu den Niagarafällen

22.06.2013

Laufend in Kanada – entlang des Niagara

Der Niagara-Ultra-Marathon ist eine traditionsreiche Veranstaltung. 2013 fand er zum 22. Mal statt. Mit mir, Babette, Daniel, Tobias und Natalie gab es fünf Vertreter der „Lipus Family“. Allerdings hat sich niemand von uns an die 50 km oder den Marathon getraut. So liefen Daniel und ich den Halbmarathon und die anderen drei sie 10 km. Startort war Niagara-on-the-Lake ein sehr pittoresker Ort an der Mündung des Niagara in den Ontariosee. Von dort ging es entlang des Niagara in Richtung Niagara Falls, den berühmten Wasserfällen. Die Ultras hatten ihren Wendepunkt unmittelbar bei den Wasserfällen. Die Marathonis hatten den ihren beim spektakulären „Whirlpool“. Als Halbmarathoni musste man ohne diese touristischen Highlights auskommen. Der Streckenverlauf war ziemlich flach und durchweg asphaltiert. Allerdings handelte es sich um einen Rad/Fußweg mitten durch eine grüne Landschaft. Das Wetter meinte es sehr gut mit uns. Und die Temperatur stieg schon am Vormittag auf 30°C an und dass bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Insgesamt gab es 800 Teilnehmer, auf diese Zahl ist die Veranstaltung auch begrenzt, also insgesamt sehr familiär. Für jeden Teilnehmer gab es ein oranges Sweatshirt und für jeden Finisher zusätzlich eine Medaille. Im Ziel wurde man bestens versorgt, mit Bagel, Bananen, Pizza, Wasser, Cola, Isogetränk und alkoholhaltigem Bier! Es herrschte eine sehr relaxte Atmosphäre. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Die Strecken sind offiziell vermessen und können zur Qualifikation für Bosten etc. genutzt werden. Eine Besonderheit muss noch erwähnt werden. Es gab deutlich mehr weibliche als männliche Teilnehmer. Nur beim Ultra überwiegten die Männer ein wenig. Beim Marathon herrschte ein Patt. Derartiges habe ich bei einer Laufveranstaltung in Deutschland noch nicht beobachtet. Also Ladies, auf nach Kanada.

Klaus

PS: Ach ja, die Zeiten. Daniel hat mit 1:17:22 den Halbmarathon gewonnen, Natalie wurde mit 42:24 Dritte, Tobias blieb klar unter einer Stunde und Babette etwas drüber. Ich war ziemlich platt, mit meinen 1:45:41 aber zufrieden!