Läufer und Walker vom RTB

waren erfolgreiche Teilnehmer beim Röntgenlauf 2012

28.10.2012

Allem voran stellt der RTB mal wieder einen Stadtmeister. Nach 2001 mit Birgitt Bioly im Marathon, 2007 Christian Thiel (Marathon) und 2009 Christian Thiel (Ultra) ist es nun Mila Siebert im Marathonlauf geworden. Nach einigen harten Trainingseinheiten mit ihrem Mann Ingo lief Mila ihre Marathonbestzeit in 3:44:51 Std., belegte damit den 4. Platz in der Gesamt-wertung und den 2. Platz in der AK Im Ziel fühlte sich die Mila noch nicht einmal ausgelastet.

Na dann Mila, geht es im nächsten Jahr auf die volle Distanz.

Der Ultra war in diesem Jahr durch den RTB nicht so stark vertreten. Mit dem Ausfall vom Ingo (Muskelverletzung) haben Peter Gerber und Gerd Dürr die Ehre gerettet und die Farbe des Vereins würdig vertreten. Beide waren durch ihr Trainingspensum eigentlich nicht auf den Ultra optimal vorbereitet. Peter Gerber auf Grund seiner langen Krankheit ließ sich vom Gerd zu dem Ultralauf überreden und erreichte nach 7:15:24 Std. erschöpft aber zufrieden das Ziel. Ebenso erging es dem Gerd, dem einfach die langen Trainingskilometer fehlten, errei-chte das Ziel nach 7:21:13 Std.

Fantastische Leistungen boten 2 Läufer auf der Marathonstrecke. Heiko Noss kam als Gesamt 13. von 180 Teilnehmer mit einer Zeit von 3:25:54 Std. ins Ziel. Bernd Haak vom Ma-

rathonteam lief seinen ersten Marathon und belegte trotz Sturz einen hervorragenden 25. Pl.

auf dieser schweren Strecke in einer Zeit von 3:45:22 Std. Bernd ist erst seit dem Frühjahr dieses Jahres im regelmäßigen Trainingsbetrieb und lief seit dem eine Bestzeit nach der anderen. Ich glaube, wir werden noch viel Freude an ihm haben.

Auch im Halbmarathon konnten einige erfolgreiche Ergebnisse verzeichnet werden. Klaus Lipus durfte mal wieder verletzungsfrei an den Start gehen und schaffte es unter den Top Ten von 130 Teilnehmer (AK50) mit einer Zeit von 1:38:53 Std. Holger Marx vom RTB Lauftreff lief eine p.B. von 1:47:26 Std. Ebenfalls eine p.B. lief Axel Schacht mit 1:50:56 Std. und belegte damit den 6. Platz in der AK60 von 33 Teilnehmer. Die 3. p.B. im HM schaffte Jürgen Romlau, nach 1:54:18 Std. sah er das Ziel. Nach 2jährigem verletzungsbedingtem Ausfall lief Gerhard Flach mal wieder einen Halbmarathon. Gerhard begleitete seine Tochter Anne-Christine, beide sahen das Ziel nach 1:59:05 Std. glücklich und zufrieden. Udo Berge-mann der kurz vor seinem 62. Geburtstag steht und die warmen Temperaturen der Karibik herbei sehnte – Udo läuft Anfang November auf mehreren Inseln in der Karibik – musste die eisige Kälte (-2°) des Bergischen Landes erfahren und kam nach 2:02:34 Std. ins Ziel. Heike Stollwerk erreichte den 4. Platz von 31 in der AK50 in einer Zeit von 2:06:54 Std. Stephan Neuhann musste mal wieder mehr Rücksicht auf seine Wade legen und erreichte nach einem vorsichtigen Lauf nach 2:10:22 Std. das Ziel.

Auch eine Bestzeit erreichte der neu ins Marathonteam gekommene Uwe Kloss. Er war über seine Zeit von 2:13:04 Std. wohl am meisten überrascht. Nach langem gesundheitlichem Aus-fall wollte es Frank Wortmann doch noch einmal wissen. Er hatte es geschafft, und das ist das wesentliche. Seine Zeit 2:34:44 Std. Unser dickköpfiger Ferry Scheida wollte unbedingt den Halbmarathon laufen, trotz abraten aller Ärzte, daher wich ihm seine Frau Thea nicht von der Seite. Ferry hat es unbeschadet überstanden und kam zusammen mit Thea nach 2:58:49 Std. ins Ziel. Thea belegte damit den 2. Platz in der AK70.

Eine Halbmarathonstaffel, eine Familienstaffel unter dem Namen „Die Körschgens“ hatte der RTB auf der Strecke. Dabei lief Mirjam Körschgen das erste Drittel in einer Zeit von 2:12:31 Std., ihr folgte Britta auf der 2. Etappe mit einer Zeit von 2:18:53 Std. und zum Schluss durfte dann der Norbert die Kohlen aus dem Feuer holen mit einer tollen Zeit von 1:54:16 Std. Damit kamen die Körschgens auf eine Gesamtzeit von 6:25:41 Std. In der Familienwertung nahmen sie einen der vorderen Plätze ein.

Durch eine Grippe im Vorfeld geschwächt tauschte Ricarda Marcus den Halbmarathon mit dem 10 km Waldlauf. Einen der schwierigsten 10 km Läufe mit schwersten Steigungen. Dabei begleitete Ricarda die Eva Keusen vom RTB Lauftreff und verhalf ihr zu einer re-

spektabelen Zeit von 1:19:55 Std.

Über die 5000 m Waldlaufstrecke konnte sich Katrin Marx über den 2. Platz der Gesamt-wertung freuen. Sie schaffte den schwierigen Kurs in 24:18 Min.

Von unseren Vereinsmitgliedern waren auch etliche Kinder auf verschiedenen Strecken unterwegs. Der Jüngste war dabei mit 6 Jahren Nico Marx. Nico lief den 400 m Crosslauf in 2:16 Min wurde dabei 7. von 54 Teilnehmern. Sein Bruder Julius, 16 Jahre, meisterte die 5 km Waldlaufstrecke 23:44 Min , belegte damit Platz 27 von 109 Teilnehmer. Die Zwillinge von den Haak´s , 11 Jahre, die eigentlich Leistungsschwimmen betreiben, machten den Eltern die Freude und nahmen am 1250 m Crosslauf teil. So kam Felix auf den 34. Platz mit 5:33 Min und Florian belegte den 41. Platz mit 5:41 Min von 79 Teilnehmer.

Der RTB war auch walkend unterwegs. Beim Nordic Walken über die Halbmarathonstrecke benötigte Babette Frantzen-Lipus 3:04:36 Std. Über die 13,3 km Jedermann Walkingstrecke

wollte Udo Stollwerk sich den 1. Platz nicht nehmen lassen. Er schaffte den Kurs in einer fantastische (Gehzeit) von 1:32:37 Std.

Am Abend ließen wir dann beim Italiener (Posthäuschen) den Tag noch einmal, bei leckerem Essen, nach fast 2stündiger Wartezeit, Revue passieren.

 

Udo Stollwerk