Weihnachtsbratenverdauungslauf

26.12.2010

Unser diesjähriger „Weihnachtsbratenverdauungslauf“ fand bei äßerst winterlichen, um nicht zu sagen weihnachtlichen Bedingungen statt.

Hoher Schnee (für unsere Heike fast bis unter die Arme (kleiner Scherz)) verlangte den Aktiven alles ab und teilweise sah es so aus als würde eine Horde Storche durch den Salat waten.

Nach kurzer weihnachtlicher Begrüßung liefen wir dann los, auch um unsere Silversterlaufstrecke unter die Lupe zu nehmen.

Nachdem wir den Berg des Leidens hinuntergelaufen waren, entschlossen wir uns kurzer Hand, die Müngstener Seite zu wählen, da die Sivesterlaufstrecke tief verschneit und nur schwer passierbar war.

Udo übernahm die Streckenführung und wir liefen, wie an einer Perlenschnur aufgereiht und unseren Weihnachtsbraten verdauend, gemütlich in Richtung Wiesenkotten.

Erstaunlicherweise war die Müngstener Seite sehr gut zu laufen, sieht man einmal von den vielen umgestürzten Bäumen ab (was da umgefallen ist kann schon wirklich als heftig angesehen werden). Aber guten Mutes schafften wir alle Hürden und Heike wurde „gentlemenlike“ über die Bäume gehoben unter denen sie nicht hergehen konnte.

Am Wiesenkotten angekommen, trabten wir locker in Richtung Unterburg, wo es dann wieder ein bisschen sulzig wurde.

Schnell rechts abgebogen und schon war die Strecke wieder laufbar.

Am ehemaligen „Beverly“ konnten wir amüsiert 2 völlig erschöpfte Gäste des hiesigen Etablissements beim Besteigen des Taxis beobachten.

Gerhard und ich stellten einvernehmlich fest, dass wir wohl den gesünderen Sport betreiben.

Nach der obligatorischen Rechts-Links-Kombination waren wir wieder im Wald und der Schnee wieder etwas tiefer. Heike wählte sich vollem Einsatz ihrer Kräfte durch Schneemassen und wir verließen den Wald an der Schmiede, kurz vor Tirol.

Auf Grund der aktuellen Straßenverhältnisse war es sogar möglich, die Straße nach Ehringhausen in trauter Läufergemeinschaft nebeneinander zu laufen……im Sommer wären wir wie die Frösche überfahren worden.

Tirol angekommen ging es dann in die „bergische Wand“.

Rutschender Weise motivierten wir uns ein letztes Mal um nach etwa 10 Minuten den Gipfel an der Halle West wieder zu erreichen.

Gut gelaunt verabredeten wir uns zum Silvesterlauf (13:00h)……mal gucken ob wir den Lauf durchführen können.

Auf diesem Wege wünschen wir allen Marathonis

„Einen guten Rutsch ins Jahr 2011“……Gesundheit, Glück, Erfolg……schöne Läufe und erfolgreiche Wettkämpfe.

Ingo Siebert