Überraschung beim Start

Das war wieder mal ein Wettkampf, welchen man nicht so schnell vergisst

31.05.2009

Bereits zum dritten Mal fand der Rheinsteig Extremlauf statt, welcher von Bonn-Ramersdorf durch das Siebengebirge bis zur Insel Grafenwerth führt. Das dabei auf einer Strecke von 34 km respektabele 1200 Höhenmeter zu überwinden sind, liegt daran, dass die Gipfel von u.a. Petersberg, Geisberg, Drachenfels und Löwenburg zu überqueren sind. Selbst für uns Remscheider also ein äusserst anspruchsvoller, weil recht welliger Streckenverlauf.

Das sich der Lauf trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, zu einer sehr beliebten Veranstaltung gemausert hat, hat vielerlei Gründe.

Sei es die perfekte Organisation, die absolut familiäre Atmosphäre, die wunderschöne Streckenführung oder die geniale Aussicht, welche man unterwegs bestaunen kann.

So waren denn in diesem Jahr mit Michael Kuhl, Michael Kleeb, Udo Stollwerk und dem Verfasser, immerhin vier RTBler am Start.

Friedhelm Palicki und Heike Krone, welche auch mitlaufen wollten, mussten leider kurzfristig passen.

Nachdem die Protagonisten nach kurzer Fahrt Bonn-Ramersdorf erreicht hatten, ging es zuerst zur Startnummernausgabe. Da es dort keine Warteschlangen gab, blieb noch genügend Zeit, mit den anderen Remscheidern von Tura, Frisch Auf und Delphi Draka zu plaudern. Auch Norbert und Britta waren mal eben hergekommen, nicht zum Wettkampf laufen, sondern zur Begrüssung, und um ein wenig für sich die neue Heimat zu erlaufen. Als besondere Überraschung tauchte dann noch unser ehemaliges Mitglied Olli auf: Peter, du hast soviel von diesem Lauf erzählt, da will ich doch mal eben mitlaufen.

Plötzlich eine Lautsprecherdurchsage:In drei Minuten ist der Start, wenn ihr euch bitte mal alle in den Startbereich stellt.........

Alle waren so damit beschäftigt, sich auszutauschen, dass wirklich bis zu diesem Zeitpunkt noch niemand im Startbereich stand.

zehn, neun, acht.........zwei, eins, los!

Wie schon geschrieben, ein ständiges bergauf, bergab, zwischendurch kurze, flache Passagen, über breite Wanderwege ebenso, wie über schmale Trampelpfade. Steile Wurzelwege, garniert mit Schlamm und vielen Steinen, wie auch asphaltierten Abschnitten. Dann der Zieleinlauf auf der Insel Grafenwerth, wie auch im letzten Jahr bei strahlendem Sonnenschein, das hatte schon etwas.

Gut, dass den Duschen im angrenzenden Freibad irgendwann das warme Wasser ausging, war nicht unbedingt nach jedermanns Geschack. Dadurch verkürzten sich allerdings die Wartezeiten auf eine freie Dusche ganz enorm.

Trotzdem erreichte unsere Truppe respektabele Zeiten und Platzierungen:

Michael Kleeb, welcher den Lauf nur zum Training für die 100km von Biel absolvierte.

Udo Stollwerk, welcher sich für den Zermatt-Marathon den letzten Feinschliff holte.

Michael Kuhl, der mal wieder einen schnellen Wettkampf ohne Krämpfe bestreiten wollte, (was auch geklappt hat).

Sowie der Verfasser, welcher sein Zeit vom Vorjahr verbessern wollte. (hat auch geklappt, immerhin um über 14 Minuten)

Eins steht schon jetzt fest: Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei!

Peter Gerber