31 km entlang der Wupper bis zur Mündung in den Rhein

Das Bergische Land von seiner besten Seite ...

14.09.2008

Es ist immer wieder einer der Höhepunkte des Laufjahres, wenn wir zu unserem langen Lauf entlang der Wupper bis zu deren Mündung in den Rhein aufbrechen. In der Regel - wie auch in diesem Jahr - ist dieser Lauf am 2. Sonntag im September. Wir treffen an diesem Tag dann auf die „Wupperflösser“: Viele Gruppen, die auf selbstgebauten Flössen in Wupperhof „in See stechen“ und mit Vollaustattung (Fassbier, Grills, …) fahren, so weit sie kommen.

Herbstlich kalt war es am Morgen, als wir um 9:00 Uhr am Parkplatz Lehmkuhle auf das Startsignal von Udo Stollwerk warteten. In zwei Gruppen ging's los gen Leverkusen: eine schnellere mit Peter Gerber, die andere mit Udo Stollwerk als „Pfadfinder“ und Pacer. Es dauerte nur 20-25 min, bis wir uns warmgelaufen hatten und die ersten Jacken ausgezogen wurden. Auch Sadet Kirtas und Tevfik Baylan (unsere Gastläufer heute), die sich mit langen Hosen und Handschuhen am besten auf die kühle Temperatur eingestellt hatten, wurde es dann warm.

Es war ein toller Lauf! "Der Osram" schien permanent von Beginn an und begleitete uns über die gesamte Laufstrecke und bei allen netten Gesprächen bis nach Leverkusen. Und das macht einen Lauf durch eine solch beeindruckende Landschaft natürlich zu einem besonderen Erlebnis.

Heike und Matthias, die uns an zwei Stationen und am Ende mit Getränken und Verpflegung versorgten, hatten alle Hände voll zu tun. Und allein für die leckeren Sachen, die - von jedem mit Liebe und individuell vorbereitet - am Ende des Laufes auf dem Buffet standen, hätte sich die Anstrengung der ca. 31 km gelohnt.

Schade, dass in diesem Jahr nicht noch mehr Mitglieder des Marathon-Teams dabei waren! Vielleicht im nächsten Jahr wieder. Dass kurz vor der Rückfahrt noch Barbara und Felix, unsere ehemaligen Teammitglieder, an der Wuppermündung auftauchten, war mehr als eine Überraschung.

Müde, satt und glücklich machten wir uns auf den Heimweg zur Lehmkuhle. „Danke“ an Peter als Organisator des Laufes, Heike und Matthias vom Verpflegungsteam sowie an Siggi und Herbert als unsere Fahrrad- Begleiter.

Norbert

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