8. DRESDEN-MARATHON

Peter Gerber, welcher erst seit dem 1. September 2006 dem MARATHON-TEAM angehört, lief beim DRESDEN-MARATHON mit. Das Berichtenswerte von diesem Lauf sind nicht etwa irgendwelche Best- oder gar Fabelzeiten, sondern ...

22.10.2006

Peter Gerber, welcher erst seit dem 01.September 2006 dem MARATHON-TEAM angehört, lief beim DRESDEN-MARATHON mit. Das Berichtenswerte von diesem Lauf sind nicht etwa irgendwelche Best- oder gar Fabelzeiten, sondern.......aber eines nach dem anderen:

Nachdem sich Peter am Samstag vor dem Start in sei Hotelzimmer zurückgezogen hatte, um vor dem Lauf die Beine "hochzulegen", klingelte gegen 16.00h plötzlich das Zimmertelefon.
"HALLO"

"HALLO PETER, HIER IST OLLI"

Peter:
"HALLO OLLI, WOHER HAST DU DENN DIESE TELEFONNUMMER??????"(Hat natürlich an ein Gespräch aus Remscheid gedacht)

Olli:
"PETER, HAST DU KURZ ZEIT FÜR MICH?"

Peter:
"NA KLAR HABE ICH ZEIT FÜR DICH! WORUM GEHT´S?" (Der hat bestimmt Probleme mit irgendetwas!)

Olli:
"KOMM DOCH MAL EBEN IN DIE REZEPTION!"

Peter:
"???????IN DIE REZEPTION, ICH WERDE VERRÜCKT!!!!DU BIST IN DRESDEN????? KOMME, BIN SCHON UNTERWEGS!"

Mit dem Aufzug aus der 12.Etage nach unten, (Ich glaube es immer noch nicht, dass Olli wirklich mal eben von Remscheid nach Dresden gefahren ist)
Doch wirklich, er steht in der Rezeption.....sehr freudige, gegenseitige Begrüßung....

Peter:
"DAS IST JA IRRE, WAS MACHST DU DENN HIER????" (Erst jetzt fällt mir seine Plastiktasche mit den Startunterlagen für den Marathon auf) "DU WILLST NICHT EHRLICH MORGEN LAUFEN???"

Olli:
"DOCH, ABER NUR ALS TRAININGSLAUF, LOCKER UND LANGSAM!"

 

Tja, der Olli, ist doch immer wieder für eine Überraschung gut. Da hat er sich am Freitag mal eben zu Bekannten ins Auto gesetzt, welche in Richtung Osten fuhren, und hat sich in Dresden absetzen lassen.
Olli:
"ICH WOLLTE SCHON IMMER MAL NACH DRESDEN, UND WENN DANN AUCH NOCH EIN MARATHON STATT FINDET, LAUFE ICH HALT EBEN MAL MIT!"

Peter:
"DIE ÜBERRASCHUNG IST VOLL GEGLÜCKT!!! SUUUPER!!!"

Mit dem Ausruhen auf dem Bett war es dann natürlich vorbei. Ab ins Auto, die Umgebung ansehen: Elbschlösser, Loschwitz mit Schwebebahn und Blaues Wunder.
Anschliessend dann zur Pastaparty, Kohlenhydrate einlagern, e i n Bier trinken, und sich auf den Lauf einstimmen....

Ach ja, der Lauf war ja auch noch....ist aber schnell erzählt:

VOM PECH, IM LETZTEN STARTBLOCK ZU STARTEN.
Trotz Olli´s Bestzeit von knapp über 3 Stunden, sowie 3:38:55 Stunden von Peter, wurden beide in den letzten Startblock "C" gesteckt.
Dahinter standen "auf dem Papier" nur noch die Walker und Nordic-Walker, welche sich aber leider schon mit ihren Stöcken unter die Läufer-(innen) gemischt hatten. Als wenn das noch nicht schlimm genug gewesen wäre, standen sie teilweise auch noch zu dritt und viert nebeneinander.

Liebe Nordic Walker, wenn man das erlebt hat, bekommt man als Läufer wirklich Zorn auf euch, und möchte euch die Stöcke am liebsten......(DAS wäre jetzt nicht jugendfrei!!!!)

So waren Olli und Peter anfangs auch mehr damit beschäftigt, all diese Sportfreunde im Slalom zu umkurven, als sich in irgendeiner Form auf den Marathonlauf freuen zu können.
Die vielen 5 und 6 Stunden Läuferinnen und Läufer, sowie die Teilnehmerin, welche mit ihrem Hund an der Leine dann auch noch umkurvt werden mußten, trugen so gesehen auch nicht gerade zur Erheiterung bei.

Peter erreichte letztlich bei strahlendem Sonnenschein in 3:47:59h das Ziel, was in der AK 50 Platz 56 von 125 Läufern, in der Gesamtwertung Rang 612 von 1498 Finishern-(innen) bedeutete.
Olli, welcher es ganz gemütlich angehen lassen wollte und auch tat, folgte in knapp unter vier Stunden.
Er hat es sich allerdings nicht nehmen lassen, auf der Matte im Zielbogen einen Purzelbaum zu schlagen!

Fazit: Dresden als Stadt kann man nur jedem wärmstens empfehlen, super, klasse, und sogar relativ preiswert. was die schier unendlichen Sehenswürdigkeiten angeht, ist die Stadt einfach nur spitze.

Was den letzten Startblock beim Dresden-Marathon angeht, sollte man (Frau) diesen unbedingt meiden, wenn man (Frau) Bestzeiten laufen möchte, und nicht über Stöcke stolpern möchte.

Peter Gerber