RTB - überall dabei

Im März endet der letzte Bericht, und seitdem ist (sind) wieder eine Menge gelaufen...

28.03.2004 - 09.05.2004

Noch im März macht Martin Schulze mit einer tollen Leistung auf sich aufmerksam. Seine 1:24:36 Std. beim Halbmarathon in Königsforst bedeuten nicht nur vereinsinterne Bestleistung über diese Distanz, sondern gleichzeitig Rang 9 (von 733 !!) in der Gesamtwertung.

Eine Woche später stehen beim 4. Bonn-Marathon am 04.04.04 4 Läufer vom Marathon-Team am Start, und am Ende erzielen drei eine neue persönliche Bestzeit. Allen voran Ralph Schumann, der nach einer knüppelharten Vorbereitung seine Traumzeit (3:00 Std) deutlich unterbietet. Am Ende bleibt die Uhr nach 2:55:13 Std. stehen, sensationell !!!

Bei Viel-Marathoni Oliver Witzke muss man schon genau hinschauen, um zu erkennen, dass seine 3:06:48 Std. gut zwei Minuten unter seiner bisherigen Bestzeit liegen. Und bei Gerhard Flach bedeuteten die 3:08:58 Std. gleich eine Verbesserung der persönlichen Bestzeit um fast 20 (!) Minuten. Das Quartett wurde durch Holger Hasenclever komplettiert, dessen 3:30:00 Std. sich ebenfalls sehen lassen können. Wer Holger kennt, weiß, dass er im Herbst in Frankfurt einen erneuten Angriff auf die 3 Stunden-Marke anpeilt.

Am gleichen Tag geht Marlies Schmoll dort an den Start, wo sie in letzter Zeit häufiger zu finden ist, in unserem Nachbarland Holland. Den Rotterdam-Marathon beendet sie trotz einer vorausgegangenen Verletzung in 4:25:17 Std. Leider gibt es im Internet keine Ergebnislisten, so dass wir nur vermuten können, dass für Marlies am Ende wieder ein guter Altersklassen-Platz heraussprang.

Am Ostermontag beim 1.Wermelskirchener Stadtlauf über 5 km sind wir natürlich durch unsere Wermelskirchener Lokalmatadoren Rainer Courts (20:16) und Udo Stollwerk (21:04) ergänzt um Olli (21:05) vertreten.

Am 18.04.04 wird es für Ricarda Marcus beim Hamburg-Marathon ernst. Bei schönstem Sonnenschein verbessert sie ihre Zeit aus dem Vorjahr um 34 (!) Minuten auf 4:39:01 Std.

Oliver Witzke hat an diesem Wochenende grade mal nichts vor, klinkt sich in die Fahrgemeinschaft von Michael Schmitz und Dirk Vogelsang vom RSV Running-Team nach Hamburg ein und begleitet Ricarda auf ihrem Weg durch die Hansestadt.

Nicht ganz so gut meint es der Wettergott mit Birgitt und mir an diesem Wochenende beim London-Marathon. Eingebettet in einen sonnigen Samstag und einen ebenso schönen Montag ist unser Lauf am Sonntag ziemlich verregnet. Dennoch bleibt ein tolles Wochenende mit vielen Eindrücken und zufriedenen Zeiten (3:50:20 bzw. 3:29:28 Std) im Gedächtnis zurück.

Der darauffolgende Sonntag (25.4.) steht ganz im Zeichen des 2. Ruhr-Marathons, der in diesem Jahr von Dortmund nach Essen führt. Und dabei ist unsere Kleinste die Größte: Heike Walter läuft ihren ersten Marathon in tollen 4:00:52 Std. An der Seite ihres marathonerprobten Lebensgefährten Udo Stollwerk ist sie bestens aufgehoben. Allerdings müssen wir Udo noch mal das Motto „Ladys first“ etwas näher bringen, denn wie sonst ist es zu erklären, dass er mit 4:00:51 Std. eine Sekunde „schneller“ war als Heike.

Nicht ganz so eilig hatten es Holger Hasenclever und Oliver Witzke an selber Stelle, gleichwohl waren beide mit einer großen Verantwortung in diesen Lauf gegangen. Sie hatten sich nämlich im Vorfeld beim Ausrichter als „Pacemaker“ gemeldet und sollten eine Gruppe Läuferinnen und Läufer in deren Wunschzeit 4:30:00 Std. ins Ziel bringen. Und mit all ihrer Erfahrung und viel Spaß unterwegs legten sie in 4:29:00 Std. eine genaue Punktlandung hin.

Völlig unbemerkt feiert unsere Homepage am 1.Mai ihren zweiten Geburtstag und wünscht sich ab und zu ein paar Beiträge in Wort oder Bild von anderen Marathon-Team-Mitgliedern, herzlichen Glückwunsch.

Die Bergische Laufserie beginnt mit dem Talsperrenlauf in Hückeswagen am Tag der Arbeit.

Michael Kuhl legt über 5 km mit 19:27 Minuten eine neue Bestzeit hin und wird mit dem 1.Platz in der Altersklasse belohnt. Udo Stollwerk fragt sich nach dem Lauf, ob er irgendeine Umleitung gelaufen sei (22:27), oder ob man wohl 6 Tage nach einem Marathon noch nicht wieder zur gewohnten Spritzigkeit zurückgefunden hat („Aber vor 15 Jahren bin ich doch auch eine Woche nach dem Marathon....“ . Eben: vor 15 Jahren...)

Udo Bergemann gibt an der Wuppersperre nach längerer Wettkampfpause ein gelungenes Comeback über 10 km in 53:05 Minuten. Barbara Müller beendet das Rennen in ihrer neuen Heimat nach 57:50 Minuten. Und auch Altmeister Siggi Rinke will´s immer noch wissen: 1:01:47 Std....“Mit 66 Jahren...“

Von allen Maifeiern unbeeindruckt zeigt sich Martin Schulze am 2.Mai beim Rhein-Marathon in Düsseldorf. Zum dritten Mal in Folge kann er seine Bestzeit auf nunmehr 3:01:22 Std. verbessern und belegt damit in der internen Wertung den 2. Platz.

Schon fest in unserem jährlichen Laufkalender eingebrannt ist der 15-km-Mannschaftslauf in Köln, der traditionell am ersten Freitagabend im Mai stattfindet. Dass der in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes völlig ins Wasser fiel, haben alle Teilnehmer wohl noch deutlich in Erinnerung. Dafür lohnte sich am Ende das Warten auf die Siegerehrung: Jeweils dritte Plätze für unsere schnellste Männer- und Frauenmannschaft in einem Teilnehmerfeld von fast 200 Mannschaften können sich ja wohl sehen lassen.

In diesem Jahr waren dabei:

Frauen 1

Frauen 2

Männer 1

Männer 2

Männer 3

1:16:37 Std

1:30:?? Std.

1:00:49 Std.

1:10:?? Std.

1:21:17 Std.

Birgitt Bioly
Marion Flach
Katrin Marx
Uta Niedrig
Heike Walter

Antje Becker
Anne Flach
Ricarda Marcus
Barbara Müller
Renate Schmitz-Schneider

Gerhard Flach
Holger Hasenclever
Klaus Lipus
Ralph Schumann
Oliver Witzke

Rainer Courts
Michael Küpper
Michael Kuhl
Karl Schmidt
Udo Stollwerk

Gerd Becker
Udo Bergemann
Matthias Bioly
Stephan Neuhann
Edgar Schneider

Mit den „25 km von Berlin“ findet am 9.Mai ein weiterer Klassiker mit RTB-Beteiligung statt. Diesmal sind es Frank vom Wege, der die Strecke durch die Bundeshauptstadt in 1:52:00 Std. zurücklegt. Für Rolf Brand ist es die 12. Teilnahme an diesem Lauf, er erreicht das Ziel im ehrwürdigen Olympiastadion nach 2:10:39 Std.

Den Frühstückstisch am Muttertag vertauschen Michael Kuhl (41:21 Min) und Karl Horst Röhrig (47:19 Min.) mit dem anspruchsvollen Rundkurs am Blaffertsberg beim 10-km-Freundschaftslauf der BSG Delphi Draka.

Fortsetzung folgt...

Übrigens, was mir so beim Schreiben auffiel: Die Veranstalter machen es uns ja auch nicht immer einfach: Mittlerweile gibt es den Ruhr-Marathon, den Rhein-Marathon und den Rhein-Ruhr-Marathon. Zwei Flüsse, drei Marathons...aber wir behalten den Überblick !!!

Keep on Running

Matthias